FAZ abo in der schweiz kündigen: rechtssicher, schnell und ohne verlängerung
Was sie über das FAZ-Abonnement wissen müssen
Das FAZ-Abonnement ist ein digitales Nachrichtenangebot, das Sie Zugang zu Premium-Inhalten rund um Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport bietet. Viele Schweizer Leser ärgern sich erst bei der Kündigung, weil dann klar wird, welches Produkt genau läuft und wie die automatische Verlängerung funktioniert. Yafee hat daher diesen Ratgeber erstellt, um Ihnen die rechtliche Grundlage und den praktischen Ablauf transparent zu machen.
Welche produkte und preise es bei FAZ gibt
FAZ bietet mehrere Abo-Modelle an, die sich in Laufzeit und Leistung unterscheiden. Die Preise werden in Euro angeboten und müssen für Schweizer Nutzer umgerechnet werden. Nachfolgend die wichtigsten Varianten:
| Paket |
Preis pro Periode |
Umrechnung CHF |
Laufzeit |
| Wöchentlich |
€9,95 |
ca. CHF 9,35 |
7 Tage |
| Monatlich |
€19,80 |
ca. CHF 18,60 |
1 Monat |
| Jährlich |
€119,80 |
ca. CHF 112,60 |
12 Monate |
Diese Einstiegspreise gelten normalerweise nur für das erste Jahr. Danach erhöhen sich die Preise teilweise erheblich. Besonders bei kostenlosen Testzeiträumen ist Vorsicht geboten: Viele Nutzer bemerken erst zu spät, dass das Abo automatisch in ein kostenpflichtiges Paket übergeht.
Was im abo enthalten ist
Mit einem FAZ-Abonnement erhalten Sie Zugang zu FAZ+ Artikeln, die normalerweise hinter einer Bezahlschranke liegen. In den höherwertigen Paketen kommt zusätzlich die digitale Ausgabe der Zeitung hinzu. Dadurch können Sie täglich die komplette Digital-Zeitung lesen. Das Problem: Wer nur einzelne Premium-Artikel lesen wollte, kann leicht in ein umfangreicheres Abo rutschen, das sich automatisch verlängert, ohne dass Sie das bewusst gewählt haben.
Ihre rechtliche position als schweizer nutzer
Als Konsument in der Schweiz geniesst Sie umfassenden Schutz durch das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG). FAZ unterliegt, soweit es Schweizer Nutzer beliefert, auch der Schweizer Verbraucherschutzgesetzgebung.
Gesetzliche grundlagen für ihre kündigung
Das UWG verpflichtet Anbieter, Ihnen die Kündigungsbedingungen klar und verständlich vor Vertragsschluss mitzuteilen. Insbesondere automatische Verlängerungen sind nur zulässig, wenn Sie ausdrücklich und eindeutig zugestimmt haben. Die Kündigung muss mindestens so einfach möglich sein wie der Abschluss des Vertrags.
Darüber hinaus muss FAZ Ihnen bei der Kündigung eine schriftliche Bestätigung ausstellen. Dies ist kein reiner Kulanzpunkt, sondern eine rechtliche Pflicht. Yafee empfiehlt Ihnen daher dringend, jeden Kündigungsschritt zu dokumentieren und Bildschirmfotos zu speichern.
Ihr anspruch auf rückgabe und widerrufsrecht
Abhängig davon, wann Sie das Abo abgeschlossen haben, kann ein Widerrufsrecht von 14 Tagen bestehen. Dieses gilt vor allem, wenn Sie das Abo online oder per Telefon ohne physische Unterschrift abgeschlossen haben. In diesem Fall können Sie innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen und erhalten Ihr Geld zurück.
Ihre rechtliche Position: Sie haben das Recht, dass FAZ die Kündigung prompt bearbeitet und bestätigt. Falls das Unternehmen die Kündigung blockiert oder nicht bearbeitet, können Sie sich an den Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten (EDÖB) oder eine Schlichtungsstelle wie die Ombudsstelle des Presserat wenden. Yafee unterstützt Sie dabei, diese Rechte durchzusetzen und dokumentiert jeden Schritt auf unserer Plattform.
Kündigungsmethoden je nach kaufkanal
Der wichtigste Punkt beim Kündigen ist: Der Kündigungsweg muss zum Kaufkanal passen. Viele Nutzer scheitern, weil sie versuchen, ein Abo über die FAZ-Website zu kündigen, das sie eigentlich über Apple App Store oder Google Play gekauft haben. Yafee hilft Ihnen, den richtigen Weg zu finden.
Kündigung über das FAZ-Webkonto
Wenn Sie das Abo direkt auf abo.faz.net abgeschlossen haben, geht die Kündigung über Ihr Kundenkonto.
- Öffnen Sie abo.faz.net in Ihrem Browser
- Melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort an
- Navigieren Sie zu Mein Konto oder Abonnement
- Wählen Sie Kündigungsoption oder Abo beenden
- Folgen Sie den angezeigten Schritten bis zur Bestätigung
- Speichern Sie ein Bildschirmfoto der Bestätigungsseite ab
Besonders wichtig: Am Ende des Prozesses erhalten Sie eine Bestätigungsseite oder eine Bestätigungs-E-Mail. Diese müssen Sie unbedingt speichern oder ausdrucken. Mehrere Nutzer berichten, dass FAZ später behauptet hat, keine Kündigung erhalten zu haben - und genau dieses Dokument ist dann Ihr Beweis.
Kündigung über den apple app store
Wenn Sie das FAZ-Abo auf einem iPhone oder iPad über die App erworben haben, läuft das Abo über Ihren Apple-Account. Sie müssen die Kündigung also nicht bei FAZ, sondern bei Apple einreichen.
- Öffnen Sie auf Ihrem iPhone oder iPad die Einstellungen-App
- Tippen Sie oben auf Ihren Namen (Apple ID)
- Wählen Sie Zahlungen und Abos
- Wählen Sie Abos
- Suchen Sie nach FAZ in der Liste
- Tippen Sie auf das FAZ-Abo
- Wählen Sie Abo beenden oder Kündigen
- Bestätigen Sie die Kündigung
Apple zeigt Ihnen danach an, bis zu welchem Datum Ihr Zugriff aktiv bleibt. Speichern Sie auch diesen Bildschirmfoto ab.
Kündigung über google play (Android)
Für Android-Geräte funktioniert die Kündigung über Google Play. Hier sind die genauen Schritte:
- Öffnen Sie die Google Play Store-App auf Ihrem Android-Gerät
- Tippen Sie oben rechts auf Ihr Profil-Symbol
- Wählen Sie Zahlungen und Abos
- Wählen Sie Meine Abos
- Tippen Sie auf das FAZ-Abo
- Wählen Sie Abo kündigen
- Folgen Sie den Anweisungen zur Bestätigung
Auch hier gilt: Speichern Sie die Bestätigungsseite ab. Google Play zeigt Ihnen an, wann Ihr Zugriff endet.
Wichtige fristen und kündigungsdeadlines
FAZ arbeitet mit automatischen Verlängerungen. Das bedeutet: Wenn Sie nicht rechtzeitig vor Ablauf Ihrer aktuellen Abo-Periode kündigen, wird die nächste Periode automatisch abgebucht.
Wann sie kündigen müssen
Die Kündigungsfrist bei FAZ beträgt in der Regel 14 Tage vor Ende der aktuellen Abo-Periode. Das ist nicht ungewöhnlich, wird aber oft übersehen. Notieren Sie sich daher sofort das nächste Belastungsdatum und setzen Sie sich selbst eine Erinnerung zwei Wochen davor. Yafee hilft Ihnen auf unserer Plattform, diese Fristen zu tracken und automatisch erinnert zu werden.
Was passiert nach der kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung läuft Ihr Abo bis zum Ende der aktuellen Periode weiter. Sie verlieren nicht sofort den Zugang. Wenn Sie beispielsweise am 15. Juni kündigen und Ihre nächste Abrechnung ist am 30. Juni, haben Sie bis zum 30. Juni noch Zugriff auf alle Inhalte.
Häufige fehler beim kündigen
Die meisten Kündigungsprobleme entstehen durch vermeidbare Fehler. Yafee hat die häufigsten Irrtümer zusammengetragen, damit Sie diese nicht machen müssen.
Fehler 1: kündigung über den falschen kanal
Das ist der häufigste Grund, warum Kündigungen fehlschlagen: Sie versuchen, das Abo zu kündigen, aber Sie kündigen über die falsche Plattform. Beispiel: Sie haben das Abo über Apple gekauft, versuchen aber, es über abo.faz.net zu kündigen. Das funktioniert nicht, weil die Abrechnungen in unterschiedlichen Systemen laufen. Überprüfen Sie daher vor jeder Aktion, wo Sie tatsächlich bezahlt haben.
Fehler 2: keine bestätigung speichern
Sie kündigen, sehen die Bestätigungsseite, schliessen dann den Browser - und später ist die Bestätigung weg. Speichern Sie jeden Bestätigungsscreen als PDF oder Bild. Falls FAZ später Geld einzieht und behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben, haben Sie damit den Nachweis.
Fehler 3: die kündigung mit dem passwort verwechseln
Manche Nutzer schreiben eine E-Mail an [email protected] mit der Bitte zu kündigen. Diese E-Mails werden teilweise übersehen oder nicht bearbeitet. Der offizielle Weg ist immer die Selbstbedienung im Kundenkonto oder über App Store/Google Play. Eine E-Mail dient nur als Eskalation, wenn der automatisierte Weg nicht funktioniert.
Fehler 4: zu spät kündigen
Die FAZ-Kündigungsfrist ist 14 Tage vor Ablauf. Wer am 29. Juni kündigen will und die nächste Abrechnung ist am 30. Juni, ist bereits einen Tag zu spät. Die Kündigung wird nicht akzeptiert, und die nächste Periode wird abgebucht. Notieren Sie sich daher das exakte Abrechnung-Datum.
Rückerstattung und reklamation
Falls Sie zu Unrecht abgebucht wurden oder die Kündigung trotz Bestätigung nicht bearbeitet wurde, haben Sie Anspruch auf Rückerstattung.
Rückerstattung einfordern
Kontaktieren Sie FAZ unter [email protected] oder per Telefon unter (069) 7591-1000 (Mo-Fr 7-18 Uhr, Sa/So 8-13 Uhr MESZ). Fügen Sie Ihrer Reklamation den Bildschirmfoto der Kündigungsbestätigung bei. FAZ sollte dann prüfen und die Beträge innerhalb von 14 Tagen zurückerstatten.
Wenn FAZ nicht antwortet
Falls FAZ nach einer Woche nicht reagiert, eskalieren Sie zur Schlichtungsstelle. Yafee hat Erfahrung damit, dass Schweizer Nutzer in solchen Fällen gute Chancen haben, weil die Kantonspolizei und Verbraucherschutzstellen aktiv bei solchen Fällen unterstützen. Dokumentieren Sie alle Ihre Versuche, FAZ zu erreichen, auf einer Timeline.
Vergleich: alternativen zum FAZ-Abo
Falls Sie nach der Kündigung eine Alternative suchen, bieten sich mehrere Schweizer Nachrichtenquellen an:
| Anbieter |
Preis (CHF) |
Fokus |
Empfehlung |
| Neue Zürcher Zeitung (NZZ) |
CHF 30-50/Monat |
Politik, Wirtschaft, Kultur (Schweiz & International) |
Beste Premium-Alternative |
| Tages-Anzeiger |
CHF 30-40/Monat |
Schweizer Nachrichten, Regional |
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| 20 Minuten |
Kostenlos |
Schnelle Nachrichten, Unterhaltung |
Für Gelegenheitsnutzer |
Yafee empfiehlt, vor einem Wechsel die kostenlosen Testphasen zu nutzen. Viele dieser Anbieter bieten 7-30 Tage kostenlosen Zugriff an, damit Sie testen können, ob die Inhalte Ihnen zusagen.
Checkliste für ihre sichere kündigung
Nutzen Sie diese Checkliste, um nichts zu vergessen:
- Schritt 1: Notieren Sie Ihr nächstes Abrechnung-Datum
- Schritt 2: Prüfen Sie, über welchen Kanal Sie das Abo gekauft haben (Website, Apple, Google)
- Schritt 3: Kündigen Sie über den korrekten Kanal (nicht per E-Mail)
- Schritt 4: Speichern Sie die Bestätigungsseite als PDF oder Bild
- Schritt 5: Speichern Sie alle E-Mails, die Sie von FAZ zum Abo erhalten
- Schritt 6: Überprüfen Sie nach einer Woche, ob kein Geld mehr abgebucht wird
- Schritt 7: Falls weiterhin Geld abgebucht wird, kontaktieren Sie sofort [email protected]
Kundenservice und kontaktadressen
Wenn Sie FAZ erreichen müssen, hier sind die offiziellen Kontaktdaten:
| Kanal |
Adresse/Telefon |
Erreichbarkeit |
| E-Mail (empfohlen) |
[email protected] |
Täglich |
| Telefon |
(069) 7591-1000 |
Mo-Fr 7-18 Uhr, Sa/So 8-13 Uhr MESZ |
| Webseite |
abo.faz.net |
24/7 für Konto-Verwaltung |
| Kündigungs-Formulare |
abo.faz.net/subscription-cancellation-request |
24/7 verfügbar |
Wichtig: Schweizer Nutzer müssen bedenken, dass die Telefonnummer in Deutschland angesiedelt ist. Es können daher Roaming-Gebühren anfallen. Nutzen Sie stattdessen die E-Mail-Option oder die Online-Kündigungsfunktion.
Zusammenfassung und nächste schritte
Die Kündigung des FAZ-Abonnements ist rechtlich einfach, scheitert in der Praxis aber oft an Kleinigkeiten. Yafee hat tausenden Nutzern geholfen, ihre Abos sicher zu kündigen, indem sie den richtigen Kanal nutzen, Fristen einhalten und Bestätigungen speichern. Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) steht auf Ihrer Seite: FAZ muss die Kündigung zügig bearbeiten und bestätigen.
Ihre nächsten Handlungen sollten sein: (1) Notieren Sie das nächste Abrechnung-Datum, (2) klären Sie, über welchen Kanal Sie gekauft haben, (3) kündigen Sie über den korrekten Weg, (4) speichern Sie die Bestätigung. Falls FAZ nicht reagiert oder weiterhin Geld einzieht, kontaktieren Sie [email protected] mit Ihrer Kündigungsbestätigung als Anlage.
Yafee hilft Ihnen auch nach der Kündigung, Falls Fragen offenbleiben. Auf yafee.com finden Sie weitere Leitfäden zu anderen Abonnements und Diensten, sowie die Möglichkeit, Ihre Kündigungsfristen automatisch zu tracken, damit Sie kein Abo versehentlich verlängern. Nutzen Sie Yafee, um sicherzustellen, dass Sie Ihre Rechte als Konsument vollständig wahrnehmen und Ihr Geld nicht verschwendet wird.