Veo abo kündigen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für die schweiz
Was ist Veo und welche verträge sie wirklich abschliessen
Veo ist eine Plattform für die Aufzeichnung und Analyse von Sportvideos, die sich primär an Teams, Clubs und Trainer richtet. Das Dienste-Modell basiert auf automatisch verlängerbaren Abonnements mit üblicherweise einer Mindestdauer von 12 Monaten. Beim Abschluss mieten Sie nicht nur eine einzelne Funktion, sondern ein umfassendes Paket, das Aufnahmestunden, Teamzugänge, Cloud-Speicher und möglicherweise auch die Veo-Kamera als Hardware umfasst.
Die Verwirrung entsteht oft bereits beim Kauf. Viele Nutzer wissen nicht genau, ob sie nur die Software, nur die Cloud-Funktionen oder ein Gesamtpaket abonnieren. Diese Unklarheit führt später zu Problemen bei der Kündigung, weil zusätzliche Verpflichtungen - etwa zur Rückgabe von Hardware oder zum Ausgleich offener Rechnungen - übersehen werden. Yafee empfiehlt deshalb, bereits vor der Kündigung im Kundenkonto zu prüfen, welcher Plan genau aktiv ist.
Die verschiedenen Abo-Modelle von Veo
Veo bietet mehrere Pläne an, die sich in Aufnahmestunden, Anzahl der Teamzugänge und Funktionsumfang unterscheiden. Der Starter-Plan etwa enthält 10 Aufnahmestunden monatlich, der Team-Plan 20 Stunden, während der Club-Plan unbegrenzte Aufnahmestunden bietet. Zusätzlich gibt es das Veo-Go-Angebot mit 20 Aufnahmestunden für eine andere Nutzergruppe. Diese Unterscheidung ist für die Kündigung deshalb relevant, weil nach dem Kündigungsdatum genau diese Leistungen sofort oder am Ende der Vertragslaufzeit wegfallen.
Ein kostenloser Test ist derzeit nicht vorgesehen. Das schützt Sie zwar vor der Abo-Falle, bei der ein Test unbemerkt in ein kostenpflichtiges Abonnement übergeht. Gleichzeitig heisst es aber auch, dass Sie bei einem fehlerhaften Kauf sofort Gebühren anfallen, wenn Sie nicht innerhalb der vorgesehenen Frist reagieren.
Veo in der schweiz: support, kommunikation und bekannte probleme
Veo betreibt eine Niederlassung in Muttenz (Kanton Basel-Landschaft) und bietet eine deutschsprachige Hilfeseite. Der Support ist über das Hilfezentrum unter support.veo.com/hc/de und per E-Mail an [email protected] erreichbar. Eine öffentlich angegebene Telefonnummer existiert nicht, und ein Live-Chat ist nicht verfügbar.
In der Praxis führt diese begrenzte Erreichbarkeit zu Frustration. Dokumentierte Fälle zeigen, dass Nutzer trotz eingereicht Kündigungsanfrage weiterhin belastet wurden, und dass telefonischer Support teilweise nur auf Englisch verfügbar ist. Yafee rät deshalb dringend, jeden Schritt der Kommunikation schriftlich festzuhalten und sich nicht auf eine einzelne Anfrage zu verlassen. Speichern Sie alle Bestätigungen, Screenshot und Datumsangaben.
Ihre rechtliche position unter schweizer konsumentenrecht
Als Konsument in der Schweiz sind Sie durch das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und das Obligationenrecht (OR) geschützt. Diese Gesetze regeln, wie Unternehmen Verträge mit Ihnen abschliessen dürfen und welche Pflichten sie bei Kündigungen haben.
Transparenzpflicht und kündigungsbedingungen
Veo ist gesetzlich verpflichtet, die wesentlichen Vertragsbedingungen - einschliesslich der Kündigungsfrist, der automatischen Verlängerung und der Mindestdauer - klar und verständlich zu kommunizieren. Das UWG verbietet irreführende oder unkare Geschäftspraktiken. Falls Veo die Kündigungsmöglichkeit bewusst schwer auffindbar macht oder die Frist unklar formuliert, verstösst das gegen diese Norm.
Ihre Pflicht besteht darin, die Kündigungsbedingungen zur Kenntnis zu nehmen und die Frist einzuhalten. Gleichzeitig kann Veo von Ihnen nicht verlangen, dass Sie einen komplizierten, mehrstufigen Prozess durchlaufen, um zu kündigen. Ein unkomplizierter Weg über das Kundenkonto ist Standard.
Automatische verlängerung und kündigungsfristen
Das Obligationenrecht erlaubt zwar automatische Verlängerungen, aber nur unter bestimmten Bedingungen: Die Verlängerung muss angemessen befristet sein, und Sie müssen mindestens eine Kündigungsfrist haben, die nicht länger als drei Monate vor dem Laufzeitende sein darf. Falls Veo eine längere Frist fordert oder die Verlängerung nicht klar kommuniziert hat, kann die Klausel unwirksam sein.
In der Praxis heisst das: Wenn Sie innerhalb der vorgesehenen Frist kündigen, endet Ihr Vertrag zum angegebenen Datum. Veo darf Sie danach nicht erneut belasten. Falls doch, können Sie die Rückerstattung via Kartenzahler oder Bank verlangen.
Ihr rechtlicher status: "Your legal position"
| Rechtlicher Punkt |
Ihre Position |
| Kündigungsrecht |
Sie haben das Recht zu kündigen, solange Sie die Frist einhalten und die vorgesehenen Kanäle nutzen. |
| Rückerstattung |
Falls Sie zu Unrecht belastet wurden, können Sie die Rückerstattung innerhalb von 13 Monaten nach dem Kauf verlangen. |
| Beweislast |
Sie müssen die Kündigung nachweisen können. Schriftliche Bestätigung ist deshalb essentiell. |
| Beschwerde |
Falls Veo nicht kooperiert, können Sie die Beschwerde beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) oder bei der Ombudsstelle einreichen. |
| Datenlöschung |
Veo darf Ihre Daten löschen, muss Ihnen aber vorher Gelegenheit geben, Aufnahmen und Auswertungen zu speichern. |
Kündigungsmethoden: welcher weg funktioniert
Veo bietet mehrere Kanäle, über die Sie Ihre Kündigung einreichen können. Der offizielle Weg läuft über das Kundenkonto, aber auch schriftliche Anfragen per E-Mail sind zulässig. Yafee empfiehlt, den direkten Kontakt über das Konto zu nutzen, da dieser den meisten dokumentarischen Schutz bietet.
Kündigung über das kundenkonto
Dies ist der bevorzugte Weg und derjenige, den Veo selbst angibt. Sie melden sich in Ihrem Konto an, navigieren zur Abrechnungs- oder Abo-Sektion und reichen dort eine Kündigungsanfrage ein. Das System erzeugt üblicherweise eine Bestätigung mit Referenznummer und Kündigungsdatum. Diese Bestätigung müssen Sie speichern.
Kündigung per E-Mail
Falls das Kundenkonto nicht reagiert oder Sie keinen Zugriff haben, können Sie per E-Mail an [email protected] schreiben. Die Nachricht sollte Ihre E-Mail-Adresse, die letzten vier Ziffern der Kartennummer und das gewünschte Kündigungsdatum enthalten. Nutzen Sie die Funktion "Lesebestätigung anfordern", um zu dokumentieren, dass Veo die Mail erhalten hat.
Kündigung über App-Plattformen
Falls Sie Veo über eine App-Plattform (z.B. Apple App Store oder Google Play Store) abonniert haben, muss die Kündigung über dieselbe Plattform erfolgen. Apple und Google handhaben Kündigungen unterschiedlich. Bei Apple gehen Sie zu "Einstellungen > [Ihr Name] > Abos", bei Google zu "Google Play > Mein Konto > Abos". Yafee rät, auch parallel eine E-Mail an Veo zu senden, um doppelte Abrechnung zu vermeiden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur kündigung
Die Kündigung von Veo folgt einer logischen Abfolge. Bereiten Sie zuerst die notwendigen Informationen vor, dann reichen Sie die Anfrage ein und dokumentieren Sie alles.
Schritt 1: vorbereitung und dokumentation
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Melden Sie sich in Ihr Veo-Konto an und notieren Sie:
- Den Namen des aktiven Plans (z.B. Team, Club, Starter)
- Das nächste Abbuchungsdatum
- Die monatlichen oder jährlichen Kosten in CHF
- Die letzten vier Ziffern der verwendeten Kreditkarte
- Den genauen Zeitpunkt, ab dem Sie kündigen möchten
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Machen Sie einen Screenshot des Abrechnungsbildschirms und des Abo-Plans. Speichern Sie diese Dateien mit Datum.
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Falls Sie die Veo-Kamera haben, prüfen Sie die Rückgabebedingungen. Notieren Sie, ob eine Rückgabe erforderlich ist und an welche Adresse diese gehen soll.
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Laden Sie oder exportieren Sie alle wichtigen Aufnahmen, Videos und Auswertungen, die Sie behalten möchten. Nach der Kündigung können diese gelöscht werden.
Schritt 2: kündigungsanfrage einreichen
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Gehen Sie im Kundenkonto zum Bereich "Abrechnung" oder "Einstellungen" und suchen Sie die Option "Abo beenden" oder "Kündigen".
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Füllen Sie das Kündigungsformular aus. Geben Sie an, ab welchem Datum die Kündigung gelten soll (idealerweise zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode).
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Falls das System eine Begründung verlangt, können Sie "Dienst nicht mehr benötigt" angeben. Eine detaillierte Erklärung ist nicht erforderlich.
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Senden Sie die Anfrage ab und warten Sie auf die Bestätigung. Diese sollte innerhalb von 24 bis 48 Stunden ankommen.
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Speichern Sie die Bestätigungs-E-Mail oder die Referenznummer, die das System anzeigt. Dies ist Ihr Nachweis der Kündigung.
Schritt 3: schriftliche bestätigung per E-Mail
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Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected] mit dem Betreff: "Kündigungsbestätigung angefordert - Konto [Ihre E-Mail-Adresse]".
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Formulieren Sie den Inhalt so:
- "Hiermit kündige ich mein Veo-Abo zum [Datum]. Mein Konto ist registriert unter [E-Mail-Adresse]. Die Kartennummer endet auf [letzte vier Ziffern]. Bitte bestätigen Sie die Kündigung schriftlich."
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Fordern Sie im E-Mail-Client eine Lesebestätigung an (in den meisten E-Mail-Programmen unter "Optionen" oder "Weitere Optionen").
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Speichern Sie diese E-Mail im Postausgang und die spätere Bestätigung von Veo.
Schritt 4: überprüfung nach zwei wochen
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Zwei Wochen vor dem geplanten Kündigungsdatum prüfen Sie Ihr Konto erneut, ob die Kündigung noch registriert ist.
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Kontrollieren Sie das Kontopasswort: Falls Veo den Zugang deaktiviert hat, können Sie die Aufnahmen nicht mehr herunterladen. Das ist zu früh.
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Falls Sie keine Bestätigung erhalten haben, senden Sie eine zweite E-Mail an [email protected] mit der Referenz der ersten Anfrage.
Schritt 5: kontrolle nach dem kündigungsdatum
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Am Tag nach dem geplanten Kündigungsdatum überprüfen Sie Ihr Konto. Veo sollte keinen Zugriff mehr zulassen.
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Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge oder Kreditkartenabrechnungen. Es sollte keine neue Belastung nach dem Kündigungsdatum erscheinen.
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Falls Veo Sie erneut belastet, notieren Sie das Datum und den Betrag. Das ist ein Indiz für fehlende Verarbeitung der Kündigung.
Rückerstattungen und geldschutz
Falls Sie zu Unrecht belastet wurden, haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihr Geld zurückzubekommen. Die Frist und der Prozess hängen davon ab, wie Sie bezahlt haben.
Rückerstattung bei kreditkarte
Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Ihren Kartenaussteller. Für unberechtigt belastete Transaktionen nach dem Kündigungsdatum haben Sie in der Schweiz ein Rückbuchungsrecht (Chargeback). Ihre Bank muss die Transaktion innerhalb von 120 Tagen nach der Belastung beanstanden können. Yafee empfiehlt, die Bank umgehend zu informieren und die Kündigung-E-Mails als Beweis beizufügen.
Rückerstattung bei lastschrift oder banküberweisung
Falls Sie per Kontobelastung (Lastschrift) bezahlt haben, können Sie die Transaktion innerhalb von 8 Wochen nach dem Abbuchungsdatum mit Ihrer Bank zurückbuchen lassen. Reichen Sie die Bestätigung der Kündigung ein und erklären, dass Sie die Leistung nicht erhalten haben.
Vorgehen bei Veo direkt
Senden Sie eine E-Mail an [email protected] mit dem Betreff "Rückerstattungsantrag - [Ihre E-Mail-Adresse]". Nennen Sie die Transaktionsdaten, das Kündigungsdatum und den Grund (z.B. "Kündigung am [Datum] eingereicht, aber am [Datum] erneut belastet"). Geben Sie eine Frist von 10 Arbeitstagen für die Antwort. Falls Veo nicht antwortet, leiten Sie ein Chargeback-Verfahren ein.
| Zahlungsart |
Rückerstattungsfrist |
Kontakt |
| Kreditkarte |
Bis 120 Tage nach Belastung |
Ihre Bank / Kartenaussteller (Chargeback) |
| Lastschrift |
Bis 8 Wochen nach Abbuchung |
Ihre Bank (Rückbuchung) |
| PayPal / Drittanbieter |
Bis 180 Tage nach Kauf |
PayPal-Kundensupport oder Drittanbieter |
| Direkt bei Veo |
10 Arbeitstage Kulanzfrist |
[email protected] (mit vollständigen Belegen) |
Häufige fehler und wie sie sie vermeiden
Die meisten Probleme bei der Veo-Kündigung entstehen durch vermeidbare Fehler. Gute Nachricht: Mit etwas Sorgfalt und Dokumentation können Sie diese ausschliessen.
Fehler 1: kündigung nur über das kundenkonto, ohne schriftliche bestätigung
Das Kundenkonto ist praktisch, aber nicht sicher genug als alleiniger Nachweis. Falls Veo behauptet, keine Anfrage erhalten zu haben, steht es gegen Ihr Wort. Senden Sie immer parallel eine E-Mail mit Lesebestätigung. Das gibt Ihnen einen zeitgestempelten Beweis.
Fehler 2: zu kurzfristig kündigen
Veo und ähnliche Dienste haben üblicherweise eine Kündigungsfrist von mindestens 30 Tagen vor dem nächsten Abrechnungsdatum. Warten Sie nicht bis zum letzten Tag. Yafee empfiehlt, mindestens 6 bis 8 Wochen vor dem geplanten Kündigungsdatum zu handeln. So haben Sie Puffer, falls Veo nicht sofort antwortet.
Fehler 3: wichtige daten nicht vorher speichern
Nach der Kündigung können Ihre Aufnahmen, Videos und Trainingsauswertungen gelöscht werden. Falls Sie diese noch benötigen, exportieren und speichern Sie sie lokal, bevor Sie kündigen. Eine Wiederherstellung nach der Löschung ist in der Regel nicht möglich.
Fehler 4: E-Mails nicht speichern oder bestätigungen verlieren
Erstellen Sie einen Ordner "Veo Kündigung" und speichern Sie dort alle E-Mails, Screenshots und Bestätigungen. Nutzen Sie auch PDF-Druck-Funktionen, um E-Mails zu archivieren. Falls es später zu Streit kommt, brauchen Sie diese Belege.
Fehler 5: rückgabe der hardware vergessen
Falls Sie eine Veo-Kamera haben, prüfen Sie vor der Kündigung die Rückgabebedingungen. Notieren Sie die Adresse und den Zeitpunkt der Rückgabe. Versenden Sie mit Tracking. Veo kann sonst Schadensersatz verlangen oder die Rückerstattung blockieren.
Nach der kündigung: was passiert mit ihren daten
Die Kündigung bedeutet nicht, dass Veo Ihre Daten sofort löscht. Es gibt eine Übergangsfrist, und Sie haben das Recht, Ihre Aufnahmen und Auswertungen zu speichern.
Datenzugriff nach der kündigung
Nach der Kündigung erhalten Sie noch für eine begrenzte Zeit (üblicherweise 30 bis 90 Tage) Zugriff auf Ihr Konto, um Daten herunterzuladen. Nutzen Sie diese Frist, um alles Wichtige zu exportieren. Danach können die Daten ohne weitere Benachrichtigung gelöscht werden.
Rückgabe von hardware
Falls Sie die Veo-Kamera gemietet oder mit Leasingvertrag erworben haben, muss diese zurückgegeben werden. Veo gibt eine Rückgabeadresse an. Versenden Sie die Kamera im Original-Zustand per Paketdienst mit Verfolgung. Speichern Sie die Sendungsverfolgungsnummer als Nachweis.
E-Mail-Benachrichtigungen
Nach der Kündigung sollten Sie keine E-Mails von Veo über neue Abbuchungen oder automatische Verlängerungen mehr erhalten. Falls solche E-Mails weiterhin ankommen, ist das ein Zeichen, dass Veo die Kündigung nicht verarbeitet hat. Kontaktieren Sie sofort den Support.
Beschwerde und escalaltion: was tun, wenn Veo nicht kooperiert
Falls Veo trotz Kündigung weiter abrechnet oder sich weigert, die Kündigungsanfrage zu bearbeiten, haben Sie mehrere Eskalationsstufen.
Erste eskalation: zweite schriftliche anfrage
Senden Sie eine zweite, deutlich formellere E-Mail. Nennen Sie die erste Anfrage mit Datum und Referenznummer. Geben Sie Veo eine Frist von 10 Arbeitstagen zur Antwort. Schreiben Sie: "Falls ich innerhalb von 10 Arbeitstagen keine schriftliche Bestätigung der Kündigung erhalte, werde ich das Chargeback-Verfahren und eine Beschwerde bei der Ombudsstelle einleiten."
Zweite eskalation: bank und chargeback
Falls Veo nicht antwortet, kontaktieren Sie Ihre Bank oder Ihren Kartenaussteller. Fordern Sie ein Chargeback-Verfahren an. Yafee rät, alle Belege (Kündigungs-Mails, Screenshots, Bestätigungen) einzureichen. Die Bank wird Veo zur Stellungnahme auffordern.
Dritte eskalation: beschwerde bei der ombudsstelle
Falls die Bank nicht reagiert oder Sie per Lastschrift bezahlt haben, können Sie eine Beschwerde bei der Ombudsstelle des Finanzplatzes Schweiz einreichen (ombudsstelle.ch). Diese ist kostenlos und unabhängig. Yafee empfiehlt, diese Möglichkeit zu erwähnen, wenn Sie Veo kontaktieren. Das beschleunigt oft die Bearbeitung.
Vierte eskalation: behördenbeschwerde
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) ist zuständig für Verstösse gegen das UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb). Falls Veo unlautere Geschäftspraktiken anwendet - etwa die Kündigung bewusst erschwert - können Sie dort eine Beschwerde einreichen. Das hat zwar keinen direkten finanziellen Effekt für Sie, aber es zwingt Veo zu Verbesserungen.
Für alle schriftlichen Anfragen wenden Sie sich an:
Veo AG
Adresse: [Muttenz, Kanton Basel-Landschaft]
E-Mail: [email protected]
Hilfezentrum: support.veo.com/hc/de
Webseite: veo.com
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